Gesund und krank im Mittelalter.
Marburger Beiträge zur Kulturgeschichte der Medizin.

[Hgg.: Andreas Meyer / Jürgen Schulz-Grobert]

34,90 

Kategorien: , , , Schlüsselworte: , , , ISBN: 978-3-938533-11-6.

Dieser Band versammelt die während der 3. Tagung der Arbeitsgruppe „Marburger Mittelalter-Zentrum (MMZ)“ am 25. und 26. März 2005 gehaltenen Referate.

Der gesellschaftliche Umgang mit Gesundheit und Krankheit ist in den verschiedenen Zeiten sehr unterschiedlich. Besonders hinsichtlich der negativen Ausprägung körperlichen Befindens existieren nicht nur vielfältigste Sachzeugnisse – Bilder von Kranken oder von Krankheiten, Hospital-Bauten, (Pest-)Friedhöfe usw. –, sondern auch eine Menge von historischen Dokumenten zu Institutionen der Krankenpflege, zu Ärzten, zur Medizin- und Pharmaziegeschichte und von literarischen Zeugnissen, die in der Zusammenschau neue Durchblicke und Erkenntnisse erlauben.

So präsentieren die einzelnen Beiträge dieses Tagungsbandes auch in methodischer Hinsicht ein facettenreiches Spektrum, das die Vielschichtigkeit der im Marburger Mittelalter-Zentrum zusammenlaufenden Forschungsaktivitäten gut dokumentiert.

Unter den 14 Beiträgen sind besonders hervorzuheben:
Der von Thomas Gloning, in dem die Textgattung deutscher Kräuterbücher umfassend vorgestellt und einer ersten Analyse unterzogen wird (mit Abbildungen);
der Artikel von Andreas Meyer über das Leben von Leprosen in Lucca im 13. Jahrhundert (mit einem umfänglichen Dokumentenanhang);
der von Peter Dilg, der der Frage nachgeht, wie realitätsnah in Umberto Ecos „Rosenroman“ pharmaziehistorische Sachverhalte wiedergegeben werden und
weitere Untersuchungen zur Darstellung von krankhaften und abnormen Erscheinungen in zeitgenössischen und modernen literarischen Texten.

 

2007, 376 Seiten, Hardcover, Abb., 17 x 24 cm;
ISBN: 978-3-938533-11-6

 

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[Hgg.: Andreas Meyer / Jürgen Schulz-Grobert]

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